Super, super Spieler – die Elf der Saison – Teil 1

17 Mai

Wieder ist eine Spielzeit vorüber, Zeit ein wenig zu rekapitulieren. Ich präsentiere die vollkommen subjektiv bestimmte Elf der Saison, die Crème de la Crème, die besten der Besten:

Kleiner Scherz, es sind nicht nur Überbayern in der Liste. Man könnte hier zwar auch nur über Münchner Akteure reden, allerdings haben die Rothosen diesen Zustand in den letzten Wochen verzockt. Die Niederlagen waren dabei so heftig, manch einer wollte sie nicht für Real halten. Daher stelle ich nun die super, super, superbsten Spieler der Saison vor, die richtig durchgestartet sind.

 

Ralf Fährmann

Fährmann gewann den Dreikampf mit Unnerstall und Hildebrand, zeigte regelmäßig sensationelle Paraden und verhinderte gegen Real eine zweistellige Niederlage. Mit ihm hat Schalke wieder einen Klassekeeper und macht sogar Neuer ein wenig vergessen. Zudem bestätigt Fährmann das typische Klischee über die deutsche Liga: Fußball spielen können se nicht, aber Torhüter haben sie ohne Ende. Und mit Fährmann auch wieder einen richtig Guten. Sein Geheimnis konnte man entschlüsseln, seine Hände scheinen einfach überall zu sein:

fährmann shiva

Philipp Lahm

Es geht um die Abwehr, also steht hier Philipp Lahm. Ende der Diskussion. Unter Guardiola zeigte Lahm seine chamäleonhafte Wandlungsfähigkeit als Sechser, konnte aber auch auf seiner angestammten Position überzeugen. Eigentlich ist es egal, welche Aufgabe man Lahm gibt, er erfüllt sie mit Bravour. Und das soll er jetzt verdammt nochmal auch bei der WM zeigen, zu oft musste ich in den letzten Jahren nach Halbfinals und Finals italienisches und spanisches Essen boykottieren.

Ricardo Rodriguez

Der junge Schweizer spielte eine phänomenale Saison bei den Wölfen und hat einen großen Anteil am Erreichen der Europa League. Seine präzisen Flanken, seine Freistöße, seine Elfmeter – der Mann kann scheinbar alles. Nur bei seiner Frisur sollte er noch ein wenig üben, die ist etwas arg 90er. Er ist einer der wenigen, die den Bayern-Verteidigern das Wasser reichen können. Bleibt also die Frage, wie lange er noch in der Weltstadt Wolfsburg spielen wird. Ich tippe auf maximal ein Jahr.

Robin Knoche

Und noch ein junger Wolf im Dreamteam. Warum das? Weil Knoche einfach ein Tier ist. Hohe Bälle – köpft er raus. Schnelle Gegner – tritt er weg. Konkurrenten – interessieren ihn nicht. Eigentlich hatten die Wolfsburger für knapp fünf Millionen Timm Klose verpflichtet, was Knoche knochentrocken durch Leistung wettmachte und Klose auf die Bank verbannte. Er ist kein großer Techniker, wird auch keiner mehr werden. Dafür ist er aber eine verdammt große big fucking german Eiche, der legitime Nachfolger von Per fucking Mertesacker. Und der ist immerhin Nationalverteidiger.

Erik Durm

Gehen dir die Verteidiger aus, schnitzt du dir einfach einen neuen. Als sich Schmelzer verletzte und man Dortmund wegen der Verletztenmisere schon abschreiben wollte, zauberte Kloppo diesen Milchbubi aus dem Nähkästchen. Und nach einigen unbeholfenen Auftritten drehte der Youngster richtig auf. Egal ob gegen Real, die Bayern oder wen auch immer – Durm brachte starke Leistungen. Sein kometenhafter Aufstieg endete mit einer Nominierung für den WM-Kader. Von 0 zur WM in zwei Monaten – Durm gelaufen. Und Durm läuft einfach immer weiter.

Teil zwei kommt morgen.

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