Hamburg – Fürth: Der letzte Dino – Liveticker zum Spiel

15 Mai

Das große Finale steht vor der Tür, Hamburg spielt gegen Fürth. Die Fürther haben nach einer guten Saison mit ansehnlichen Spielen die letzten Wochen verpatzt und müssen daher gegen den Dino nachsitzen. Die Hamburger dagegen dilettierten sich 34 Spieltage durch die erste Liga und sind nur noch am Leben, weil tatsächlich zwei Vereine noch schlechter waren. Die Elf der Hamburger zeigte dabei viele Eigenschaften der Urzeitwesen; sie waren groß, langsam, behäbig und zeigten nur bedingt intelligente Spielweise. Aber eines muss man ihnen trotzdem lassen: Warum auch immer, Hamburg lebt und Hamburg hofft noch. Worauf, das kann ich hier auch nicht beantworten. Vielleicht, dass dem letzten Dino nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Die Fürther dagegen sind die Jäger des letzten Urviechs und wollen es stilecht erlegen. Daher mache ich heute auch nur steinalte Witze: Der Dino -Ticker, zum Aussterben lustig.

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Fazit: Der Todeskampf der Hamburger geht weiter, aber es ist noch immer ein Kampf. Gestorben wird ein andermal. Hofft auf ein zweites, hoffentlich nicht sterbenslangweiliges Spiel: Der Dino-Ticker, mit der Lizenz zum Aussterben.

Abpfiff. 0:0 in einem zumindest spannenden und dramatischen Relegationsspiel. Beide Teams scheitern in der Offensive an ihren eigenen Nerven und am eigenen Unvermögen. Fürth war über weite Strecken die bessere Mannschaft, konnte daraus aber zu wenig machen. Von einem Klassenunterschied war hier nichts zu sehen.

92. Diekmaier bringt noch eine Flanke auf den zweiten Pfosten, Brosinski rettet vor Jansen. Gelingt noch der Lucky Punch?

90. Westermann wird eingewechselt – die Verzweiflung beim HSV muss groß sein.

88. Die nächste Verstärkung bei Fürth, Trinks kommt. Erst Füllkrug, dann Trinks. Tja, manche Witze machen sich einfach selbst.

87. Doppelchance für den HSV! Erst steht Lasogga blank, scheitert aber an Hesl. Bei der anschließenden Ecke hebt Jiracek den Ball über das Tor. An der Chancenverwertung gemessen, müssen hier beide Mannschaften zurecht nachsitzen.

85. Fürth bringt Füllkrug für Azemi. Bei ihm ist der Krug er halbvoll als halbleer.

83. Auf der anderen Seite versucht sich Jansen per Kopfball. Belassen wir es dabei, er versucht es.

80. Baba verletzt sich bei einem Kopfballduell am Rücken. Der ist ihm wohl verrückt.

78. Jetzt ist Fürth wieder die bessere Mannschaft, sofern man bei Not gegen Elend von besser sprechen kann.

74. Azemi köpft einen Freistoß übers Tor. Fürth scheitert heute ganz allein an sich selbst.

71. Weilandt macht am Sechzehner eine Krabbelgruppe auf, schafft es dabei aber irgendwie, den Ball in die Mitte zu schaufeln. So ein Tor würde perfekt zum Spiel passen, aber Mancienne holzt den Ball weg.

70. Calhanoglu versucht es aus knapp 20 Metern, Hesl kann den Ball aber festhalten. Der Dino hat Hunger auf Kleeblatt bekommen.

69. Druckphase des HSV. Und nein, sie müssen nicht aufs Klo. Tatsächliche Offensive.

67. Der Dino lebt! Lasogga köpft eine Freistoßflanke ins linke Eck, steht dabei aber knapp im Abseits. Danach sieht er so aus, als würde er Schiri Zwayer lebendig verspeisen wollen.

66. Riesenchance Lasogga! Der bullige Stürmer köpft nach vdV-Vorlage frei aufs Tor, Hesl kann noch parieren.

65. Eine Szene symptomatisch für eine ganze Partie: Djurdjic spielt Azemi frei, der kann abziehen, rutscht aber erbärmlich weg und bleibt liegen.

64. Van der Vaart agiert weiter so fahrig, er könnte auch als Formel-1 Fahrer durchgehen.

62. Stieber kickt Lasogga gegen den Kopf, was der nur mit einem leisen Knurren quittiert. Lässt Lasogga heute noch das Tier in sich raus?

61. Djurdjic versucht Azemi per Lupfer zu erreichen, Drobny kann den Rückstand aber noch verhindern.

59. Hoffnung für die orangegekleideten Signalwestenträger aus Fürth: Der HSV bringt Jansen für Tesche.

56. Fürth beweist aber auch die eigene Zweitklassigkeit: Sparv versucht sich an einem erneuten Fernschussversuch, welcher fern vom Tor landet.

54. Totenstille im HSV-Block, die Fürther Fans feiern und hüpfen dagegen. Wissen die schon mehr als wir? Oder haben sie vor dem HSV einfach keinerlei Angst? Verständlich wäre es ja…

53. Djurdjic verfehlt eine Baba-Flanke nur um ein paar Zentimeter. Die Babas wissen, wo der Chabo steht.

51. Gießelmann steht nach einer Ecke blank, bringt den Ball aber nicht im Tor unter. Noch freier ist sonst nur Uli Hoeneß. Ach ne, da war ja was.

49. Unfassbare Dinge geschehen hier: Ein starker Spielzug des HSV, Calhanoglu spielt einen feinen Pass auf Jiracek, dessen Schuss wird gerade so noch geblockt.

47. Welche Verstärkungen hat das knautschige Happyface Slomka noch auf der Bank? Jansen, Tah, Westermann, John. Also keine.

46. Weiter geht’s. Die Leidenszeit des Dinos geht weiter.

Halbzeit: Interview mit Uli Stein. Ebenso steinalt sehen die Hamburger momentan aus. Ist der Abstieg schon in Stein gemeißelt? Oder kann der Stein Papier (Blatt) doch schlagen?

Halbzeit:  Hier sieht man den gefährlichen Dinosaurier HSVus Rexus bei der Arbeit. Durch und durch angsteinflößend. Er heißt übrigens Monti – und er mag Montagsspiele.

HSV gefährlich

Halbzeit:  Hamburg will, kann aber nicht. Fürth will auch und kann, tja, etwas mehr. Das Spiel hat ein überschaubares Niveau, Chancen sind vor allem beim HSV Mangelware. Kann der Dino seine existenzielle Krise überwinden oder geht er unter? Momentan fühlt es sich nach Untergang an, der Patient lebt aber noch. Dank Drobny, also irgendwie auch dank Westermann und Adler. Schließlich spielen sie heute nicht.

45. Azemi spielt wieder Djourou aus, kann Drobny aber nicht überwinden. So langsam ist das 0:0 glücklich für die Hamburger.

44. Torversuch Calhanoglu! Mit einer Einzelaktion sorgt der Freistoßakrobat für einen Hoffnungsschimmer. Mehr aber auch nicht.

43. Gießelmann zeigt dafür auf der Gegenseite eine so traurige Flanke, dass die Kleeblätter nach der Halbzeit in Trauerflor spielen werden.

41. Gottlob kommentiert Tesches „Passversuch“ mit einem „das ist aber richtig armselig“. Dabei ist das doch eigentlich mein Job. Dann beschränke ich mich hierbei auf energisches Kopfnicken.

38. Feine Freistoßsituation für den HSV, Calhanoglu versucht einen Fürther per Gewaltschuss zu köpfen, scheitert dabei aber.

36. Djourou will sich die Mäzchen von Azemi nicht länger ansehen und gibt ihm ordentlich auf die Socken. Ob der wohl nochmal trickst?

35. Kampfsau Djurdjic blutet am Kopf und spielt einfach mit Turban weiter. Die Fürther haben jetzt Blut geleckt. 

31. Schlechte Nachrichten für Fürth: Mit Jansen, Westermann und Adler fehlen die Hauptschwachstellen im Hamburger Spiel, grobe Patzer bleiben bisher aus.

29. Fürth drückt und nimmt kein Blatt vor den Mund.

26. Azemi dreht Mancienne ein und scheitert nur knapp an Drobny. Der Mann gehört in die erste Liga!

24. Viel K(r)ampf, wenig spielerische Höhepunkte. Normales Hamburger Spiel also.

21. Der Dino ist momentan eher ein Pflanzenfresser: Vorne harmlos und muss wohl ins Gras beißen.

19. Fehlpass- und Foulfestival in Hamburg. Sparv wird dafür mit einer Gelben Karte belohnt.

17. Gute Schusschance für Stieber! Eine Flanke nimmt der Fürther volley, verzieht dabei aber mehr, als die Geissens ihre Kinder.

15. Ein Torschuss für den Dino. Tesche setzt den Ball gute 20 Meter über den Kasten. Ebenso nah war der HSV in dieser Saison am Bundesliganiveau.

13. Tesche, van der Vaart und Co. ordnen das Mittelfeld bisher so geschickt, wie die Ludolfs ihre Küche. Allerdings ist in der Küche mehr Leben drin.

11. Badelj senst Brosinski an der Straumgrenze ordentlich um. Nehmen sie das mit dem Kampf auf Leben und Tod vielleicht doch ernst?

9. Azemi vernascht gleich mal Djourou, setzt den Ball aber neben das Tor. Der kann was, der Bursche. Unter anderem Dinos jagen.

6. HSV-Ersatzkeeper Drobny fängt einen Freistoß und macht das Spiel danach schnell. Seit wann hat Hamburg wieder einen Torwart? Und warum fängt der keine Fliegen?

4. Kurios: Djurdjic und Mancienne haben offensichtlich den gleichen Friseur. Oder wurden sie nur bei der Geburt getrennt?

3. Kapitän beim HSV ist van der Vaart. Mit seiner momentanen Form würde vdV sogar ein Duell gegen seinen eigenen Schatten verlieren. Kann er gegen Fürth mehr anbieten?

1. Anstoß! Die Jagd nach dem verlorenen Dino hat begonnen.

20:30 Schiedsrichter ist Felix Zwayer. Mit dem Zwayer sieht man besser, oder so ähnlich.

20:28  Kommentator ist Gert Gottlob. Ein Mann, ein Wort. Gottlob braucht man in Hamburg keinen göttlichen Beistand heute, der Teufel hilft gegen die Kleeblätter sowieso besser.

20:25 Der Fürther Trainer Frank Kramer aka „der Dinojäger“ fränkelt sich durch das Vorinterview. Dabei versteht man ihn ebenso gut, wie die HSV-Spieler ihren Trainer.

20:22 Westermann und Jansen nur auf der Bank. Haben sie in Hamburg nach 34 Spieltagen endlich mal ein Spiel der eigenen Mannschaft gesehen?

20:19 Sportchef Oliver Kreuzer sieht im Vorinterview so mutlos aus, wie der durchschnittliche Braunschweiger, da wird einem Angst und Bange.

20:16  Außerdem kann sich der HSV auf das Urviech Lasogga verlassen. Einerseits bestätigt sein Äußeres die Evolutionstheorie, andererseits ist der Stürmer nur schwer zu halten. Irgendwie ochst er den Ball immer ins Tor.

20:11  Aber es gibt auch Hoffnung in Hamburg: Hakan – du-kumst-hier-net-rein – Calhanoglu ist immer für ein Hammertor gut. Ob ihm sein Flirt mit Leverkusen und Bayern schon zu Kopf gestiegen ist?

20:09  Adler verlernt fliegen – insgesamt 75 Tore musste Ex-Nationalkeeper Adler in dieser Saison hinnehmen. Kein Wunder also, dass er heute verletzt fehlt. Da hätte ich auch keinen Bock mehr.

20:08  Der Gegner aus Fürth ist kein unbeschriebenes Blatt – mit 64 Toren haben sie die beste Offensive der zweiten Liga. Können Djourou und Mancienne – die Achse der Missverständnisse – die Kleeblätter aufhalten?

20:05  Was verbindet den HSV-Dino mit den Armen eines T-Rex? Beide sind zu nichts zu gebrauchen.

Bundesliga clap dino

 

20:00 In einer halben Stunde geht es los. Halb ist der HSV auch schon in der zweiten Liga, halb träumt er noch von der Europa League. Gewohnt halbherzig werden die Hanseaten auch heute wieder agieren, aber kann das eine Halbzeit gut gehen?

11:25  Das Spiel in einem Bild: Slomka und die Angst vor dem leeren (Klee)Blatt. Und ja, der HSV ist ein süßer, kleiner Dino. Und ja, die HSV-Spielweise stammt auch aus „einem Land vor unserer Zeit“. Schnüff, das waren noch gute Filme.

 

Angst vor fallenden Blättern

10:20  Hier das Plakat zum epischen Streifen Mann-gegen-Dino – der letzte Dinosaurier. Frank Kramer in der Rolle des unerbittlichen Jägers, die Hamburger in der des urzeitlichen Schlachtviehs. Der Ticker bleibt dabei unparteiisch und unterstützt die Fürther bei ihrer Jagd.

 

Der letzte Dino

 

 

 

 

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