Die Elf des Spieltages – Der Instant-Joker

17 Feb

Miloš Jojić
Klopp hat mit Joijic eine neue Kategorie Spieler entdeckt: Den Instant-Joker. 17 Sekunden nach seiner Einwechslung traf Jojic bereits. Was wird Jojic nur erreichen, wenn er mal länger spielen darf? Zehn Tore in einer Partie? Dortmund zur Champions League schießen? Die Weltherrschaft erobern? Oder am Ende sogar ein Tor gegen die Bayern erzielen? Träumen wird jawohl noch erlaubt sein…
Domi Kumbela
Bisher ist die Braunschweiger Offensive eher durch gepflegte  Arbeitsverweigerung aufgefallen, gegen die unfassbar schwachen Hamburger konnten Kumbela und Co. aber nicht mehr an sich halten: Kumbela schoss einfach mal ein Tor, und weil sich das so gut anfühlte, schenkte er dem HSV gleich noch zwei Dinger ein. Tribela sorgt damit für das Ende von Van Marwijk, was der sicher nicht so gut vand.

Rene Adler
Kräftige Mithilfe bekam Kumbela dabei von National“torhüter“ Adler. Zwei harmlose Bälle servierte Adler dermaßen freundlich, dass Kumbela anschließend ein üppiges Trinkgeld gab. So gut wird man schließlich nicht jeden Tag bedient.

Pierre-Emerick Aubameyang
Der Usain Bolt der Fußballer hat gegen Frankfurt wieder zugeschlagen, und zwar zweifach. Seine Gegenspieler fühlen sich regelmäßig wie Opelfahrer auf der Autobahn: Du weißt, dass der Ferrari (Aubameyang) gleich vorbeiziehen wird, kannst es aber einfach nicht verhindern. So erzielte Aubabolt seine Treffer zwölf und 13. Ginge es in der Bundesliga um die Torjägerstatistik, könnte Dortmund Bayern durchaus das Wasser reichen. So bleibt es aber weiterhin bei derben Flüchen aus sicherer Entfernung.

Leon Goretzka
Goretzka erzielte gegen Leverkusen ein so zuckersüßes Lupfertor, dass Rainer Callmund irgendwo auf der Tribüne schon beim Anblick Diabetes bekam. Goretzka kann sein Potential immer wieder andeuten, bleibt aber noch zu oft blass im Trikot der Knappen. Er könnte einer der kommenden Stars werden, aber auch für ihn gilt eine der plattesten Plattitüden der Fußballwelt: Was zählt ist auf’m Platz.

Karim Bellarabi
Das Bellarabi der beste Braunschweiger Akteur ist, steht außer Frage. Schließlich ist es nicht allzu schwer, in einer Truppe von Lahmen und Kranken der Schnellste zu sein. Gegen Hamburg zeigte er aber seine ganze Klasse: Er demütigte erst den hilflosen Westermann und anschließend Arslan so heftig, dass diese sich direkt nach dem Spiel beim Arbeitsamt meldeten, Verteidiger scheint doch nicht ihre Berufung zu sein. Bellarabi dagegen ist für höheres berufen und wird auch nach Braunschweigs Abstieg noch in der Bundesliga spielen. Aber nicht für Braunschweig.

Jefferson Farfan
Der Schalker Flügelflitzer wandelt auf den Spuren von Franck Ribery und Arjen Robben. Farfan wurde gegen Leverkusen tatsächlich in der eigenen Hälfte gesichtet, als er gerade einen Gegner am eigenen Sechzehner abgrätschte. Vor einigen Monaten wäre das Farfan noch nicht in den Sinn gekommen, Defensivarbeit schien unter seiner Würde zu sein. Jetzt kämpft Farfan für das Team – und plötzlich läuft es auch bei Schalke.

Josip Drmic
Der Nürnberger macht es momentan schwer, ihn nicht Woche für Woche zu nominieren. Auch gegen Augsburg erzielte Drmic den Siegtreffer, Tor Nummer elf für ihn. Seinen Mangel an Vokalen im Namen macht er durch bärenstarke Leistungen wieder wett, er ist das Juwel des Nürnberger Aufschwungs. Und wie das so mit Juwelen ist, kauft sie am nächsten Tag einer der großen, fiesen Jungs. Und in Nürnberg beginnt dann wieder die jährliche Suche nach dem nächsten Star.

Timo Gebhart
Allerdings ist auch in Nürnberg nicht alles Gold, was glänzt. In diesem Fall waren es die wütend funkelnden Augen von Gebhart, als er außer sich vor Wut in die Kabine stürmte. Gebhart ist der Kurzarbeiter des Spieltages, er wurde erst in der 55. Minute eingewechselt und in der 81. bereits wieder ausgewechselt. Laut Trainer Verbeek habe Gebhart sich taktisch falsch verhalten. Immerhin hatte Gebhart so mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, wie zum Beispiel Werbesäulen zertreten, unschuldige Ordner boxen oder mit dem Kopf gegen die Wand schlagen.

Xherdan Shaqiri
Momentan scheint es egal zu sein, wen die Bayern aufstellen. Gegen Freiburg durfte Shaq-attack ran und bombte gleich zwei Mal. Aus Spannungsgründen würfelt Guardiola vor jedem Spiel die Aufstellung aus. Wir hoffen auf Neuer im Sturm, wobei selbst das gegen Freiburger mit Schlachtopfer-Einstellung reichen dürfte.

Felipe Santana
Santana war gegen Leverkusen der Hepp des Tages. Hepp steht für Held-Depp, Santana brachte es fertig, innerhalb von 26 Sekunden erst ein Tor heldenhaft zu verhindern und dann eine Ecke ins eigene Tor zu befördern. Eine größere Heppentat hatte zuletzt nur Sehad Salihovic begangen, als er erst einen Elfmeter verwandelte und dann eine Tätlichkeit beging und vom Platz flog. Für den Hepp Santana ging es glimpflich aus, Schalke schlug Leverkusen mit 2:1.so gut anfühlte, schenkte er dem HSV gleich noch zwei Dinger ein.

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