Saisonanalyse Teil 17: Gekommen um zu bleiben

8 Aug

Teil 17 der Saisonanalyse: Borussia Dortmund. Der BVB ist als Meister und Pokalsieger in die Saison gegangen. Die Jahre zuvor hat man die Bayern geschlagen und gedemütigt, international dafür Lehrgeld bezahlt. In diesem Jahr war vieles anders. National waren die Bayern zu beständig und zu stark, international konnte Dortmund dagegen glänzen. Man schlug Madrid, City, Ajax, Donezk, Malaga und wieder Madrid. Nur die Bayern konnte der BVB nicht schlagen. Insgesamt konnte beim BVB ein Reifeprozess festgestellt werden. Der BVB spielt jetzt seit 3 Jahren auf einem sehr hohen Niveau und es sieht ganz danach aus, als werden sie damit auch nicht so schnell aufhören. Dortmund ist eine Fußballgroßmacht geworden, mit der man in jedem Jahr rechnen muss. Die Abgänge wurden kompensiert und dieses Jahr kann ein neuer Angriff auf Europa gestartet werden. Der BVB ist in der Fußballelite Europas angekommen und sie sind gekommen um zu bleiben. Es könnte gelingen.

Die Offensive war in dieser Saison furios wie eh und je – 81 Treffer und somit Platz 2 hinter den Bayern. Lewandowski mit 24, Reus mit 14 und Kuba mit 11 Treffern haben eine einwandfreie Saison gespielt. Die Defensive hatte dafür deutlich mehr Wackler mit 42 Gegentoren, vor allem Hummels hat eine gebrauchte Saison erwischt. Daheim und auswärts spielte der BVB ähnlich mit jeweils 33 Punkten. Dafür war die Hinrunde mit 30 Punkten schwächer als die Rückrunde mit 36 Punkten. Von der Anzahl an Tormöglichkeiten ist der BVB mit 549 Chancen auf Platz 3, ebenso wie die Auswertung selbiger mit 15%. Ähnlich wie die Bayern spielt der BVB mit wenig Fouls, insgesamt haben sie nur 53 Kartenpunkte erhalten. Vom Marktwert her steigert sich der BVB von Jahr zu Jahr. Mittlerweile ist der Kader 280 Millionen € Wert. Der Abstand zu Platz 3 steigt jährlich an. Was den Eindruck verstärkt, dass der Rest den spielerischen Abstand zum BVB auch nicht verringern kann.

Faktencheck:

Mit 82 Toren die zweitbeste Offensive. Sehr stark.

Mit 42 Gegentoren nur Platz 4. Hummels hat gewackelt.

Daheim schwächer als die letzten Jahre mit 33 Punkten.

Auswärts solide mit 33 Punkten

Hinrunde nur 3. mit 30 Punkten.

In der Rückrunde standesgemäß 2. mit 36 Punkten.

Topscorer war Lewandowski mit 24 Treffern und 7 Assists.

Vom Marktwert her Platz 2 mit 280 Millionen €.

Von der Chancenauswertung Platz 3 mit 15%.

Nur 53 Kartenpunkte – Platz 2 hinter den Bayern

Aufsteiger der Saison:

Ilkay Gündogan. Er wird langsam aber sicher Weltklasse. Er lenkt das Dortmunder Spiel und wird Schweinsteiger auch in der Nationalmannschaft gefährlich.

Absteiger der Saison:

Julian Schieber. In dieser Saison der Chancentod vom Dienst. Er hält nicht, was die Dortmunder sich von ihm versprochen haben.

Aufreger der Saison:

Mario Götze. „Echte Liebe“ war es wohl doch nicht. Er wechselt zum Klassenfeind Bayern. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe des Transfers war sehr unglücklich.

Zukunftsprognose:

Durch die Guardiola Umstellungen kommen die Dortmunder den Bayern wieder deutlich näher. Am Ende reicht es aber nicht. Bayern Jäger Nummer 1 – Platz 2.

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