Saisonanalyse Teil 16: Der ewige Dritte.

8 Aug

Teil 16 der Saisonanalyse:

Bayer 04 Leverkusen. Seit dem unglücklichen Triple-Vize Jahr 1999/2000 hat Leverkusen den Spitznamen „Vizekusen“, weil sie einfach keinen Pokal/keine Meisterschaft gewinnen können. Im letzten Jahr konnte man den Eindruck bekommen, dass es in Zukunft eher „Drittsekusen“ heißen könnte. Bayern war in dieser Saison einfach übermächtig und ist weit, weit entfernt. Aber auch Dortmund ist eine Klasse für sich. In diesem Jahr eher international als national aber trotzdem noch deutlich besser als Leverkusen. Dieses Duo scheint sich momentan vom Rest der Bundesliga abzusetzen. Und Leverkusen bleibt nur die Rolle des 1. Duojägers. Dem ewigen Dritten. In dieser Saison war die Offensive mit 65 Treffern die, wenn wundert es, drittbeste Offensive der Liga. Defensiv überzeugten die Mannen rund um Leno und ließen nur 39 Bälle ins Tor. Zudem waren die Leverkusener heimstark mit 39 Punkten und Platz 4, auswärts etwas schwächer mit 26 Punkten. Die Hin- und Rückrunde verlief sehr ähnlich mit 33 und 32 Punkten. Hyypiä und Lewandowski vertrauen einer sehr jungen, zukunftsträchtigen Mannschaft: Mit einem Altersschnitt von 23,17 Jahren ist die Elf die zweitjüngste aller Clubs. Von den herausgespielten Chancen sind die Jungspunde sogar auf Platz 2 mit 560 Torschüssen. Und Leno konnte 11 mal die 0 festhalten – Nur Freiburg und Bayern waren hier besser. Insgesamt hat Leverkusen eine sehr gute Saison gespielt. Aber zum Führungsduo fehlt einfach noch ein ganzes Stück. Bis auf weiteres bleibt Leverkusen nur die Hoffnung auf Platz 3.

Faktencheck:

Bärenstarke Offensive rund um Kiesling mit 65 Toren – Platz 3.

Noch bessere Defensive mit Torwart Leno und 39 Gegentoren – Platz 2.

Heimstark mit 39 Punkten und Platz 2.

Auswärts etwas schwächer mit 26 Punkten und Rang 3.

Zweitbeste Hinrunde mit 33 Punkten.

Drittbeste Rückrunde mit 32 Punkten.

Marktwert insgesamt: 129 Millionen €. Bayern, Dortmund und Schalke haben mehr.

Zweitjüngste Mannschaft der Liga mit einem Altersdurchschnitt von 23,17 Jahren.

560 Torschüsse – nur die Bayern hatten mehr.

11 zu-0 Spiele – Rang 3.

Aufsteiger der Saison:

Stefan Kiesling. Er wurde Torschützenkönig und ist einer der Hauptverantwortlichen für den Leverkusener Erfolg. Es grenzt fast an ein Wunder, dass kein ausländischer Verein ihn wegkauft. Er könnte es am Ende doch noch zur Nationalmannschaft schaffen. Wenn Löw Leistung endlich honoriert.

Absteier der Saison:

Kadlec wurde vor der Saison geholt, hat kaum gespielt und wurde nach der Saison abgegeben. Klassisches Missverständnis.

Aufreger der Saison:

Das Zweigespann wider Willen: Hyypiä und Lewandowski. Kaum hatte Hyypiä seinen Trainerschein, ließ er Lewandowski versetzen. Immerhin ist so klar, wer in der Beziehung die Hosen anhatte.

Zukunftsprognose:

Bayern und der BVB sind einfach noch besser. Es wird ein Kampf mit Schalke um Rang 3. Den Leverkusen gewinnt. Platz 3.

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