Saisonanalyse Teil 14: Der Star ist die Mannschaft

7 Aug

Teil 14 der Saisonanalyse: SC Freiburg.

Wer vor der Saison nach Abstiegskandidaten gefragt hat, hörte meistens Fürth, Düsseldorf, Augsburg oder Freiburg. Freiburg beendete die Saison auf Platz 5, mit dem Abstieg hatten sie zu keiner Zeit etwas zu tun. Das ist ein Verdienst von Trainer Streich, der aus einer jungen Mannschaft mit vielen Eigengewächsen eine der besten Mannschaften der Liga formte. Die Mannschaft hat keine wirklichen Stars, keine großen Spieler, keine großen Namen. Trotzdem spielte sie mit den ansehnlichsten Fußball der Liga. Natürlich stechen einige Spieler wie Kruse, Caligiuri, Makiadi oder Flum hervor, dennoch haben alle Spieler über die ganze Saison starke Leistungen gezeigt und sind über sich hinaus gewachsen. Mit 45 Toren stellt Freiburg eine gute Offensive, viel wichtiger war aber die Defensive: Mit nur 40 Gegentoren haben die Freiburger die drittbeste Defensive. Insgesamt schafften die Freiburger 13 zu-0 Spiele, nur die Bayern waren hier besser. Von den Tormöglichkeiten her rangiert Freiburg auch in der oberen Hälfte mit 446 Chancen. In der Hin- und Rückrunde zeigten sich die Breisgauer beständig und holten 26 und 25 Punkte. Um die Leistung der Freiburger richtig einordnen zu können, muss man sich auch den Marktwert des Kaders anschauen: Mit 61 Millionen sind die Breisgauer hier auf Platz 13. Von der individuellen Klasse her können sie mit den Spitzenteams nicht mithalten. Das Freiburger Kollektiv hingegen, kann das sehr wohl.

Faktencheck:

Mit 45 Toren die neuntbeste Offensive.

Nur 40 Gegentore und somit Platz 3 – Champions-League-würdig!

Daheim gut mit 28 Punkten und Platz 8.

Auswärts stark mit 23 Punkten und Platz 6.

Vom Marktwert her mit 61 Millionen € nur Platz 13.

Von den Punkten her Platz 5. Die Überraschung der Saison.

13 zu-0 Spiele – Platz 2!

Die viertjüngste Mannschaft der Liga mit im Durchschnitt 23,8 Jahren.

Topscorer war Kruse mit 11 Toren und 8 Assists vor Schmid mit ebenfalls 11 Toren und 6 Assists.

 

Aufsteiger der Saison:

Max Kruse. Er spielte vor einem Jahr bei St. Pauli in Liga 2 und jetzt gehört er zum Kader der Nationalmannschaft. So schnell kann es gehen.

Absteiger der Saison:

In diesem Jahr gibt es keine wirklichen Verlierer bei Freiburg. Eine rundum gelungene Saison.

Aufreger der Saison:

Die Wutrede von Christian Streich. „Meine Spieler werden angeboten wie auf dem Viehmarkt“. Kann man so zustimmen.

Zukunftsprognose:

Kruse, Flum, Caligiuri etc. sind weg, Streich steht vor einem Umbruch mit dem Kader. Und das im Europa League Jahr. Es gibt leichtere Aufgaben. Es wird schwer, es wird zuviel. Frühes Europa League aus und Platz 12.

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