Saisonanalyse Teil 11: Geld schießt doch keine Tore

5 Aug

Teil 11 der Saisonanalyse: Borussia Mönchengladbach

Zu Beginn der Saison spielte die Borussia die Qualifikation zur Champions League. Champions League. Das muss man erstmal sacken lassen. Sie scheiterten dabei kläglich, aber nichtsdestotrotz, Gladbach war wieder wer im deutschen Fußball. Ein Jahr später ist Gladbach davon sehr weit weg. Nach einer durchwachsenen Saison wurden die Fohlen nur 8. Die Abgänge von Reus, Dante und Neustädter konnten durch die teuren Neueinkäufe nicht kompensiert werden. Xhaka enttäuschte auf ganzer Linie, de Jong blieb vieles schuldig. So kann das Jahr als Konsolidierungsjahr gesehen werden. Gladbach hat sich stabilisiert und kann nächstes Jahr wieder voll angreifen. 

Die Hinrunde der Fohlen war recht ordentlich mit 29 Punkten und Platz 7. In der Rückrunde schwächelten sie dann und konnten nur noch 18 Punkte einfahren. Die Offensive und Defensive sind jeweils Ligadurchschnitt. Also nichts besonders. Der beste Stürmer war nicht Neuzugang de Jong, sondern Arango mit 8 Treffern. Dabei zeigten sich die Gladbacher vor dem Tor nervenstark: 13% aller Bälle fanden den Weg ins Tor, der viertbeste Wert der Liga. Gleichzeitig spielt Gladbach unfassbar wenig Chancen heraus, nur 355 und damit Platz 17, nur Düsseldorf war schlechter. Dafür zeigte sich die Defensive öfter effektiv: 9 zu-0-Spiele stehen für ter Stegen zu Buche. Insgesamt erzielt Gladbach für ein mögliches Spitzenteam einfach zu wenig Tore. Geld alleine scheint hierbei nicht zu reichen.

Faktencheck:

Nur 45 Tore und somit die neuntbeste Offensive der Liga. Zu wenig.

49 Gegentore und somit Platz 8 für die Defensive. Akzeptabel.

Gute Heimbilanz mit 29 Punkten und Platz 7.

Schwächere Auswärtsbilanz mit 18 Punkten und Platz 10.

Effektiv vor dem Tor: 13% aller Bälle waren im Tor, Platz 4.

Wenig herausgespielte Tormöglichkeiten: 355 – Platz 17.

Mit 94 Millionen Kaderwert Platz 8 in der Liga.

Topscorer: Arango mit 8 Toren und 5 Assists und Herrman mit 6/6.

 

Aufsteiger der Saison:

Hrgota. Sein Stern ging zum Ende der Saison auf. Diese Saison könnte die seine werden.

Absteiger der Saison: 

Hanke. Von einer tragenden Rolle im Team hat er sich weit entfernt. Nur noch Reservist und Kurzeinsätze – das hatte er sich sicher anders vorgestellt.

Aufreger der Saison:

Geld schießt keine Tore. Xhaka und de Jong haben das Versprechen ihres Preises nicht halten können.

Zukunftsprognose:

Die neue Offensive mit Hrgota, Raffael und Kruse wird kräftig wirbeln und die Fohlen nach Europa schiessen. Platz 5.

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